perlen aus dem archiv: probot – probot (2004)

ich bin in den letzten jahren nicht wirklich über viele alben gestolpert, die man von vorn bis hinten durchhören kann. probot von ober-foofighter dave grohl war so eine – und eine ziemlich einzigartige noch dazu.

im grunde handelt es sich dabei eher um einen metal-sampler, denn um das werk einer einzigen band bzw. eines musikers, denn die einzige konstante ist dave grohl, der bei jedem song auf irgend eine weise mitgewirkt hat.

doch das hört man nicht, die jeweiligen gastmusiker sind in ihrem gesang bzw. spiel so präsent, dass man die songs durchaus für die ihren halten würde, hätte man nicht einen blick ins booklet geworfen. so klingt beispielsweise red war, als wäre es vor dreissig jahren auf einem sepultura-album erschienen, oder shake your blood auf einer der motörhead-platten in den neunziger- und nuller-jahren.

auf jeden fall grosses tennis, was dave grohl da auf einen einzigen silberling gepresst hat.

0:00 Centuries of Sin ft. Cronus
4:07 Red War ft. Max Cavalera
7:37 Shake Your Blood ft. Lemmy Killmister
10:37 Access Babylon ft. Mike Dean
12:02 Silent Spring ft. Kurt Brecht
15:30 Ice Cold Man ft. Lee Dorian
21:23 The Emerald Law ft. Scott „Wino“ Weinreich
26:59 Big Sky ft. Tom G. Warrior
31:49 Dictatosaurus ft. Snake
35:41 My Tortured Soul ft. Eric Wagner
40:40 Sweet Dreams ft. King Diamond
49:39 I Am The Warlock ft. Jack Black and Kim Thayil

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